Was tun bei Burnout? Was sind Warnzeichen?

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Was tun bei Burnout? Neulich habe ich jemand sagen hören:

„Ich bin richtig ausgebrannt! Und frustriert. Nichts geht mehr. Ich hab Burnout.“

Der Begriff Burnout wird oft verwendet. Er ist an sich jedoch keine offizielle Krankheitsdiagnose. Trotzdem lassen sich die Symptome nicht weg diskutieren.  

Symptome des Burnouts 

  • emotionale Erschöpfung: die Betroffenen fühlen sich schwach, kraftlos, müde
  •  Erleben von Misserfolg oder Mangel an Erfolgserlebnissen (auch  Sinn- Entleerung, die zu Hyperaktivität führen kann)
  •  Distanzierung von Kollegen/Kunden, ausgedrückt in Gleichgültigkeit oder  Zynismus
Auch wenn ein Burnout nicht als eigenständige Krankheit gilt, sind die Symptome durchaus ernst zu nehmen. Denn es können daraus Sinnkrisen und depressive Störungen entstehen. Als Ursache wird ein Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen und den Ressourcen des Betroffenen angenommen. Eine anschauliche Darstellung findet sich hier
Wie kommt es zu Burnout? Die Entwicklung ist of schleichend. Die Psychologen Freudenberger und North haben zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms identifiziert.  Sie können als Warnsignale gesehen werden. Dabei muss die Reihenfolge nicht wie in der folgenden Auflistung verlaufen (zitiert aus Wikipedia)

12 Phasen des Burnout

  1. Drang, sich selbst und anderen Personen etwas beweisen zu wollen
  2. Extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können
  3. Überarbeitung mit Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte
  4. Überspielen oder Übergehen innerer Probleme und Konflikte
  5. Zweifel am eigenen Wertesystem sowie an ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden
  6. Verleugnung entstehender Probleme, Absinken der Toleranzgrenze
  7. Rückzug und dabei Meidung sozialer Kontakte bis auf ein Minimum
  8. Offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit
  9. Depersonalisation durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu anderen Personen; das Leben verläuft zunehmend funktional und mechanistisch
  10. Innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen zu überspielen wie beispielsweise durch Sexualität, Essgewohnheiten, Alkohol und andere Drogen
  11. Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit
  12. Erste Gedanken an einen Suizid als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs.
aus: Herbert Freudenberger, Gail North: Burnout bei Frauen. Freiburg, 1992

Was tun bei Burnout?

Finden Sie in obiger Aufzählung Ihre eigene Lebenssituation wieder?

Wenn Sie sich in obiger Liste im Bereich 1 – 4 finden, kann es hilfreich sein, einen Coach zu Rate zu ziehen und in einigen Sitzungen Ihre Lebenssituation zu klären. Solche Gespräche können auch der Verbeugung dienen. Ab der Stufe 5 sollten Sie erwägen, psychologischen oder ärztlichen Rat zu suchen.

Was tun bei Burnout? Was ist inhaltlich zu tun? Sofern abgeklärt ist, ob es sich nicht um eine psychische Krankheit handelt, die dann fachkundig zu behandeln wäre, hat sich bewährt, die Selbstwirksamkeit des oder der Betroffenen zu erhöhen. Dazu gehören die Fragen

  • „Wer bin ich ?“
  • „Was will ich ?“ 
  • „Wie erreiche ich effizient meine Ziele?“ 

Sie stammen aus Howard Gardner: Leading Minds, An Anatomy of Leadership. New York 1995

Damit einher gehen Selbstreflexion und Änderung des eigenen Verhaltens oder auch nur der Wahrnehmung. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass es einen starken Zusammenhang gibt zwischen der wahrgenommenen Selbstwirksamkeit  und Burnout-Symptomen bis hin zu Depressionen. Ergebnis: Je mehr selbst gesteuert und selbst-wirksam Sie sich begreifen, desto geringer ist Ihr Stress- oder Depressionslevel. Das ist nicht zwangsweise abhängig von den äußeren Umständen, sondern eher von den inneren Wahrnehmungs- und Steuerungsprozessen. Dabei ist die eigene Zielorientierung und der bewusste Einsatz einer angemessenen Vorgehensweise von besonderer Bedeutung.

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Was tun bei Burnout? Nehmen Sie Burnout-Symptome als ein Startsignal, etwas in Ihnen selbst und damit in Ihrem Leben zu ändern. Es geht nicht unbedingt darum, sich von den Belastungen zu befreien, sondern innerhalb der Belastung Freiheit zu erfahren.

Jeder braucht einen Coach

„Jeder braucht einen Coach“ sagte Google Chef Eric Schmidt in der Reihe  „Der beste Rat den ich je bekam“.
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 Foto © Wikimedia commons  Charles Haynes
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Eric Schmidt, Chef von Google sagte in einem Interview: „Der beste Rat, den ich je bekam war, dass ich mir einen Coach nehmen solle. Das riet mir ein Vorstandskollege. Erst reagierte ich ablehnend. Ich sagte, ich brauche keinen Coach, ich bin ein vorbildlicher Unternehmens-Chef. Oder stimmt irgendwas nicht? Nein, nein, sagte mein Kollege. Jeder braucht einen Coach. Ich folgte dem Rat und nahm mir einen Coach. Das hat der Firma sehr gedient. Jeder berühmte Sportler, jeder,  der Höchstleistung vollbringt, hat einen Coach. Jemand, der beobachtet was Du tust und fragt: Hast Du das wirklich beabsichtigt? Ist es das, was Du tatsächlich möchtest? Es gibt eine Sache, worin niemand gut ist. Nämlich sich so zu sehen, wie andere einen sehen. Ein Coach ist wirklich eine große Hilfe.“ Soweit der CEO von Google.

Gilt das auch für Sie?

Wenn ein erfolgreicher Unternehmensleiter Coaching für wichtig erachtet, ist es dann nicht noch wichtiger für jemanden, der sich auf dem Wege dorthin befindet? Jeder braucht einen  Coach. Aber nur dann, wenn er oder sie erfolgreich sein möchte. Dazu gehört zunächst die Entscheidung. Wollen Sie erfolgreich sein? Was tun Sie dafür? Sie dürfen sich professionelle Unterstützung nehmen. Der Weg zum Erfolg ist manchmal schwer. Doch Sie dürfen es sich ein wenig leichter machen. Hier der Link zum Original-Video Google Chef plädiert für Coaching

Unmöglich ist nur ein Wort…

 

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Erscheint in Ihrem Leben manchmal etwas als nicht machbar oder unveränderbar? Doch wenn dies wahr wäre:  Unmöglich ist nur ein Wort..

Was wäre dann anders? Wie würden Sie dann versuchen,  Ihr Umfeld im positiven und konstruktiven Sinn zu beeinflussen?  Möglicherweise  auch sogar zum Wohle anderer?

Den Denkanstoß hören Sie durch Klick auf das Player-Dreieck.

Ich schaffe meine Arbeit nicht mehr..

Jennifer D. kommt weinend in Ihr Büro. Sie sind froh, dass Sie ihre Mitarbeiterin haben. So können Sie sich mehr um Ihre  strategischen Aufgaben kümmern. Nun steht sie vor Ihnen. „Ich schaffe meine Arbeit nicht mehr“. Das kommt Ihnen nun gerade nicht sehr gelegen. Sie haben gleich einen wichtigen Kundentermin. „Beruhigen Sie sich, trinken Sie erst mal einen Kaffee. Um 16.00 h bin ich wieder zurück und dann reden wir in Ruhe.“ Dann gehen Sie zu Ihrem Termin. Ob das gut geht?

Diese Szene ist ein realer Fall. Was liegt dahinter? Es geht um Ressourcen Management im engeren Sinne. Das Selbstmanagement eines Managers und seiner Mitarbeiterin. Ressourcen-Management gehört zu den wichtigsten Kompetenzen einer Führungskraft. Es ist das täglich Brot von Managern, Unternehmern, Freiberuflern. Sollte man meinen. Zu den Kompetenzen einer Führungskraft gehört es, Arbeitskräfte, Arbeitsplätze, Maschinen, Material, Wege und Prozesse des Betriebes oder einer Abteilung zeitlich und räumlich so zu disponieren, dass der Betrieb optimal funktioniert. Doch oft wird folgendes vergessen: Was für die betriebliche Planung gilt, hat eine noch höhere Bedeutung für die Person des Managers selbst. Führungskräfte, die ihre persönlichen Ressourcen managen, sind erfolgreicher. Doch wo ansetzen?

 

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Nehmen wir an, Sie hätten Ihr Selbstmanagement einigermaßen im Griff. Das heißt Sie haben Ihre Ziele definiert, haben einen Plan für Ihre Arbeitswoche, auch Ihren Tagesablauf organisiert. Nun ist zwar etwas dazwischen gekommen. Doch in Ihrer Planung war so viel Luft, dass Sie sich heute Nachmittag um 16.00 h um Ihre Mitarbeiterin kümmern können.

Ich schaffe meine Arbeit nicht mehr

Die ist immer noch am Boden zerstört. So könnte Ihr Gespräch mit ihr laufen: „Jetzt bleiben wir erst mal ganz ruhig. In der Krise ist Überblick ganz wichtig. Schreiben Sie bitte alle Ihre unerledigten Aufgaben in einer Liste auf.“ Darauf Jennifer: „Dazu habe ich keine Zeit, dann bekomme ich doch gar nichts vom Tisch. Da stapelt sich schon so viel.“ „Es geht erst mal darum, einen Überblick zu gewinnen. Wenn man sich verlaufen hat, muss man zum einen auf die Karte schauen und sich zum andern orientieren, wo man sich eigentlich befindet. Nur so können wir die ganz wichtigen und eiligen Vorgänge identifizieren. Also schreiben Sie bitte alles auf. Beginnen Sie bitte gleich, aber nicht länger als 17.00 h. Dann gehen Sie nach Hause. Morgen früh machen Sie damit weiter. Stellen Sie Ihr Telefon auf mich um. Falls sich jemand beschwert, schicken Sie ihn zu mir. Morgen um 11.00 h gehen wir die Liste gemeinsam durch.“

Es könnte sein, dass beim gemeinsamen Durchgehen der Liste klar wird, dass Jennifer z.B. eine andere Vorstellung von Prioritäten hat als Sie. Es ist auch möglich, dass sie alles immer sofort machen will, statt Routinevorgänge zu sammeln und im Block abzuarbeiten. Ziel könnte sein, mit ihr gemeinsam Kriterien festzulegen, nach denen die Arbeitsvorgänge und deren Reihenfolge abzuarbeiten ist. Also wo ansetzen? Immer zuerst hinschauen  wie es  mit den persönlichen Ressourcen aussieht, bei Ihnen und bei Ihren Mitarbeitern. Es könnte hilfreich sein, dies zu tun, bevor es eng wird.

Was geschah im realen Fall? Die Liste bestand aus über 50 Einzelpunkten. Diese wurden in Gruppen zusammen gefasst, priorisiert und abgearbeitet. Ja, auch mit Überstunden am Samstag. Inzwischen hat der Chef  feste Gesprächstermine mit Jennifer installiert , in denen es regelmäßig um die aktuelle Aufgabensituation geht. Wenn es zwischendurch eng wird, hat Jennifer die Anweisung, rechtzeitig Signal zu geben.

Dazu fällt mir ein Gespräch mit einem Freund aus der Schweiz ein. Josef heißt er. Der sagte: „Wenn ich in Hektik gerate und meine, unbedingt ganz viel machen zu müssen, setze ich mich in eine Ecke und warte bis der Anfall vorüber ist.“

Wenn Du nicht große Dinge tun kannst..

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Bewundern Sie manchmal Leute, die etwas Großes getan haben? Vielleicht möchten Sie auch so sein. Doch wenn Sie  nicht große Dinge tun können? Wenn Sie sich  nicht trauen, etwas ähnliches zu  tun? Entweder weil Sie den Mut dazu nicht haben oder weil Sie Ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen. Im ersteren Fall müssten wir ein wenig einsteigen. Da ginge es um Überwindung von Ängsten (siehe den passenden Beitrag).

Oder Ihnen fehlen tatsächlich  entsprechende Fähigkeiten? In dem folgenden Denkanstoß hören Sie eine Alternative, die viel leichter umzusetzen ist, als Große Dinge zu tun.

Den Denkanstoß hören Sie durch Klick auf das Player-Dreieck.

 

Das Café am Rande der Welt

Sie sind manchmal gestresst und möchten mal raus. Einfach drauf los. Irgendwohin. Abschalten?  Tun Sie’s. Fahren Sie raus und suchen Sie sich ein Café. Am besten ein ruhiges. Wo Sie sich hinsetzen können und nach draußen gucken oder ein Buch lesen können. Am besten ein dünnes, z.B. 11 mm. Einen Titel zu Ihrer Situation. Was sich eher leicht  liest. Im Sinn von verständlich. So ein Buch gibt es. Ich lese es gerade. Im Buch Das Café am Rande der Welt sind drei Fragen enthalten. Die Antworten können Sie selbst geben. Und es kann passieren, dass Sie in einen Nach-denk Modus gelangen. Was Sie ja eigentlich wollten. Raus aus dem Trubel und hinein in eine Gedankenwelt, die allerdings sehr relevant für Ihr praktisches Leben werden kann. Gehen Sie in

das Café am Rande der Welt

Das Café am Rande der Welt
Foto(c) Wolfgang Meinert, Buchcover Root Leeb

Sie  werden anders wieder zurück kommen.

Beim Lesen  können Sie gleichzeitig Ihre Fremdsprachenkenntnisse üben. John Stelecky’s Buch gibt es in 21 Sprachen. Hier geht es direkt zur Beschreibung

Keine Zeit zum Atmen

Neulich hatte ich einen Beratungstermin mit einem Leitenden Angestellten eines Großunternehmens. Nennen wir ihn Dr. Ulrich Meyerfeld. Der ist für 200 Mitarbeiter  verantwortlich. Wir waren um 14.00 h verabredet. Seine Mitarbeiterin führte mich in sein Büro. Es war so gegen 14.05 h als mein Gesprächspartner erschien. Er war sichtlich abgehetzt und entschuldigte sich für sein Zuspätkommen. Ich: „Nun atmen Sie doch erst mal eine Minute tief durch!“ Und was antwortete er? Hier das wörtliche Zitat:“Dazu habe ich keine Zeit.“ Ist doch wohl unglaublich, dachte ich.

Keine Zeit zum Atmen?

Jedoch, geht es Ihnen manchmal ähnlich? Viel Arbeit, keine Zeit zum Abschalten, keine Zeit, um einen ruhigen Gedanken zu fassen. Aber Moment mal. Zeit haben wir alle gleich viel. Sie beläuft sich auf exakt 24 Stunden pro Tag. Wie viel davon wollen Sie mit Arbeit verbringen? Wenn Sie Ihre Arbeit gern tun, vermutlich mehr, wenn Ihnen die Arbeit nicht gefällt, eher weniger. Ja, es ist Ihre Entscheidung. Die kann Ihnen niemand abnehmen. Gleichgültig, ob Sie nun beschließen 8, 10 oder 16 Stunden pro Tag zu arbeiten. Für jede Führungskraft, die einigermaßen aktiv im Berufsleben steht, gilt meiner Meinung und Erfahrung nach: Es ist immer mehr Arbeit vorhanden als Zeit.   Aber keine Atempausen zu machen, weder im wörtlichen noch im übertragenen Sinn? Möglicherweise sind Sie hier meiner Meinung und halten das für bedenklich und gesundheitsschädigend.

Ich möchte Sie zu einem kleinen Selbsttest einladen. Gehen Sie für eine Minute an den Strand und hören Sie dem Rauschen des Meeres und der Wellen zu.  Wie, an den Strand gehen, sagen Sie, denn Sie sitzen am Computer. Doch am Bildschirm vor Ihnen gibt es ein Player Symbol. Die hinter dem Abspielknopf  hinterlegte mp3 dauert genau 1 Minute und versetzt Sie an den Strand. Heute ist das Meer noch ein wenig aufgewühlt. Kommen Sie trotzdem mit? Nur eine Minute?

Meeresrauschen per Klick auf das kleine Dreieck!

Keine Zeit zum Atmen
Foto(c) Wolfgang Meinert

 

Die sieben Wege zur Effektivität

Wie Umfragen ergeben haben, lesen die Menschen heute weniger Bücher. Für mich selbst ist das nicht neu. Ich habe in meinem Leben eigentlich schon immer  wenig Bücher gelesen. Doch einige  dieser wenigen haben mich sehr angesprochen. Die sieben Wege zur Effektivität. Hier ist das Buch, das mich stark beeinflusst hat und immer noch begleitet. Wenn Sie  Ihre Wirksamkeit erhöhen möchten, dann ist dieser Titel ein Muss.

Die sieben Wege zur Effektivität: Ein Konzept zur Meisterung Ihres beruflichen und privaten Lebens.

Die sieben Wege zur Effektivität
Foto(c) Wolfgang Meinert

Der Klassiker von Stephen Covey. 15 Millionen Mal verkauft und in 38 Sprachen erhältlich. Hier direkt zur Beschreibung.

Kompetenzen einer Führungskraft: Umgang mit Ängsten

Wie gehen Sie als Führungskraft mit Ihren Ängsten um? – Eigentlich dürfte diese Frage in keinem Einstellungsgespräch für eine gehobene Position fehlen. Angst ist ein menschliches Gefühl, das jeden von uns befällt. Es gehört  zu den Kompetenzen einer Führungskraft, mit dieser naturgegebenen Emotion produktiv umzugehen. Ängste bieten schließlich Chancen. Doch stattdessen wird das Thema sowohl im Einstellungsgespräch als auch im Arbeitsalltag unterdrückt, bei sich selbst und bei anderen.

Wovor haben Führungskräfte Angst?

Oder haben Sie keine?

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Die Kompetenzen einer Führungskraft: Kopf in den Sand?
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Fühlen Sie doch Ihrer Angst einmal auf den Zahn.

Zunächst  gilt es zu klären, was Auslöser der Emotion ist. Viele Führungskräfte leiden unter Versagensängsten:

  • Werde ich der Verantwortung meinen Mitarbeitern gegenüber gerecht?
  • Trage ich ausreichend Sorge für die wirtschaftliche Gesundheit der Firma?
  • Halte ich den alltäglichen Druck aus?
  • Werde ich meiner Familie noch gerecht?

Diese  Fragen können ein guter Startpunkt für  eine bewusste Auseinandersetzung  sein. Als konkreten ersten  Schritt empfehle ich die Umformulierung der obigen geschlossenen ja/nein Fragen in  offene Fragen, die eine konkrete inhaltliche Antwort zulassen.  Also:

  • Wie werde ich der Verantwortung meinen Mitarbeitern gegenüber gerecht?
  • Wie trage ich Sorge für die wirtschaftliche Gesundheit der Firma?
  • Wie halte ich den alltäglichen Druck aus?
  • Wie werde ich meiner Familie gerecht?

Damit können Sie die belastenden Fragen in einen Arbeitsmodus bringen. Je konkreter Sie bei der Formulierung der Antworten  werden, desto eher lassen die Ängste nach.

Kompetenzen einer Führungskraft

Viele Manager, insbesondere dann, wenn sie erstmals in einer Position mit Personalverantwortung arbeiten, machen sich  abhängig von einem vermuteten Urteil ihrer Angestellten. Da die Mitarbeiter dieses aber nur selten  offen artikulieren, wächst die Unsicherheit – und mit ihr die Angst: Habe ich die nötigen Kompetenzen einer Führungskraft?

Es geht nicht darum,  wie Ihre Mitarbeiter  Sie beurteilen, sondern ob und wie genau Sie Ihre Rolle als Führungskraft definiert haben und wie Sie dies zunächst für sich selbst ausfüllen. Diese eigene Rolle könnten Sie Ihren Mitarbeitern transparent machen. Dann werden die Mitarbeiter  Sie an dieser Rollenbeschreibung messen und nicht mehr mit den so unterschiedlichen und manchmal unrealistischen Erwartungen vergleichen, die manche Mitarbeiter mitbringen.  Hier hilft es  „den Spieß umzudrehen“ und klar zu machen welche Rollenerwartungen Sie an Ihre Mitarbeiter haben.  Es hilft nicht nur, sondern ist unabdingbare Voraussetzung für gute Führungsarbeit, die Rollen und Erwartungen zu klären.  Denn Mitarbeiter haben auch Ängste und die sind umso größer, je größer die Unsicherheit darüber ist, was von Ihnen erwartet wird.

Haben Sie Ängste – oder  Furcht ?
Häufig werden Angst und Furcht als Synonyme verstanden.

Furcht (< althochdeutsch for(a)hta < gotisch faurhtei) ist das Gefühl einer konkret fassbaren Bedrohung. Sie bezeichnet die Reaktion des Bewusstseins auf eine gegenwärtige oder vorausgeahnte Gefahr.. Im Gegensatz zur Angst ist die Furcht meist rational begründbar und wirklichkeitsgerecht. Quelle: Wikipedia

Furcht hat einen fassbaren Kern. Sie stehen in der Verantwortung und müssen wichtige Entscheidungen treffen. Es ist normal, sich gedanklich damit auseinanderzusetzen und mögliche Konsequenzen ins Auge zu fassen. Und die Angst?

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Magdalena, sei willkommen!

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Magdalena, sei willkommen!

Voller Freude wurdest Du erwartet,
voller Liebe begrüßt!

Wir wünschen Dir Begegnungen
mit Aufmerksamkeit und Strahlen
im Auge Deines Gegenübers.

Menschen werden Dir begegnen,
Dich in Ihr Herz schließen
und dich inspirieren.
Aufrichtigkeit, Freude und Demut
werden Dir begegnen.

Tanze vertrauensvoll und offen
durch Dein Leben.
Finde Deinen eigenen Weg und Wert
und schätze und liebe ihn.

Wurzeln und Flügel sollen Dir
wachsen durch die Kraft und die
Liebe Deiner Eltern und aller,
die Dir begegnen.

Magdalena, sei willkommen!

 

Worum geht’s im Leben?

© Wolfgang Meinert

Worum geht’s im Leben? Haben Sie Lust auf Verbindungen?

Nein, nicht im Zugverkehr. Selber etwas herstellen:

Kontakt. Kontakt zur Quelle, aus der die Ruhe strömt.

Dazu brauchen Sie Charakter. Denn nicht alle werden Sie verstehen

und anerkennen. Machen Bemerkungen.

Wollen mit Ihnen nicht tauschen, haben keine Lust, die Position zu ändern.

Anerkennen nicht, dass es ein Bauchgehirn gibt.

Gleichgesinnte können sich helfen und gegenseitig unterstützen.

Wo zwei oder drei .. beisammen sind…

Den Einklang fühlen und fließen lassen.

Es beginnt mit

  • Neugier und
  • Offenheit.
  • Mehr Mut entsteht.

Wenn Leute mit großen Zielen und Werten sich vernetzen, versuchen, Denken, Fühlen und Handeln in Einklang zu bringen, zu integrieren, wie Yin und Yang, dann entsteht ganzheitliche Gesundheit und Erfolg.

Ja. Darum geht’s !

Worum geht’s im Leben?

Den obigen Text habe ich zum Jahresanfang geschrieben.  Er enthält Elemente, die auch für Sie relevant sein könnten. Oder nicht? Wer weiß?

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. Albert Einstein.

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. Albert Einstein.

Wie ich darauf komme?

Neulich habe ich beim Business Frühstück jemanden kennen gelernt, der sagte, er sei mit Einstein verwandt, hätte aber nichts davon.

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. Albert Einstein. weiterlesen